Facebook ist das größte Soziale Netzwerk der ganzen Welt. Rund 2,6 Milliarden aktive Nutzer loggen sich jeden Tag ein – und diese Zahl wächst stetig weiter. Die Entscheidung liegt also nahe, den Social Media-Auftritt Ihres Unternehmens auf Facebook zu konzentrieren. Doch damit tun Sie sich selten einen Gefallen. Warum es nicht ausreicht, nur eine Facebook-Seite für Ihr Unternehmen zu haben, erklären wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Ihre Zielgruppe befindet sich möglicherweise gar nicht auf Facebook

Verschiedene Social Media-Plattformen sprechen verschiedene Zielgruppen an. Überlegen Sie sich, was die Zielgruppe für Ihr Unternehmen ist und in welche Alterskategorie diese fällt. Möchten Sie beispielsweise vor allem junge Menschen oder Teenager ansprechen, dann dürfen Sie auf keinen Fall auf einen Social Media-Auftritt auf Instagram oder Snapchat verzichten. Seien Sie dort aktiv, wo Ihre Zielgruppe sich aufhält – und bleiben Sie flexibel. Denn die Präferenzen für die verschiedenen sozialen Netzwerken können sich je nach Zielgruppe sehr schnell ändern.

Sie machen sich von einer einzigen Plattform abhängig

Facebook ist ein großartiges Tool, um die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens im Netz zu erhöhen und Fans zu sammeln. Doch wenn Ihr Unternehmen lediglich auf einer einzigen Social Media-Plattform sichtbar ist, machen Sie sich längerfristig von dieser Plattform abhängig. Was, wenn Ihre Facebook-Seite versehentlich gelöscht wird? Dann verlieren Sie auf einen Schlag jegliche Kommunikationsmöglichkeit mit Ihren Followern. Positionieren Sie sich auf mehreren Plattformen, können Sie im Notfall dorthin ausweichen. Außerdem bleiben Sie so auch besser aufgestellt, falls Ihre Zielgruppe in Zukunft auf eine andere Plattform abwandern sollte.

Facebooks sinkende Reichweite kann Ihr Unternehmen sabotieren

Social Media-Plattformen wie Facebook machen einen Großteil Ihres Umsatzes durch Werbeeinnahmen. Aus diesem Grund ist es nachvollziehbar, dass Facebook in den letzten Jahren die organische Reichweite von Unternehmensseiten drastisch reduziert hat und stets weiter reduziert. So sollen Unternehmer dazu animiert werden, für Werbeanzeigen zu bezahlen, die wiederum eine größere Reichweite sichern. Für Sie als Unternehmen hat das weitreichende Folgen: Während Sie vor einigen Jahren noch mehr als die Hälfte Ihrer Fans mit einem Beitrag erreichen konnten, ist diese Zahl inzwischen in den einstelligen Bereich gesunken.

Fazit:

Es lohnt sich, sich als Unternehmen nicht von einer einzigen Social Media-Plattform abhängig zu machen. Sinkende Reichweiten auf Facebook und migrierende Zielgruppen machen einen Auftritt auf mehreren Plattformen unabdingbar.

Datenschutzhinweis

4 + 13 =